29.01.2018

PRESSEINFORMATION - Erfolgreiches Jahr 2016 für städtische Gesellschaften

Dem Stadtrat wurde in der öffentlichen Sitzung am 11. Januar 2018 der nunmehr 17. Beteiligungsbericht der Großen Kreisstadt Freital vorgelegt. Dieser Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2016 ist im Rahmen der Öffnungszeiten zur Einsichtnahme im Rathaus Freital-Deuben, Dresdner Straße 212, 1. Etage, Kämmerei, Zimmer 105 verfügbar.

Der Bericht gibt einen umfassenden Überblick zum aktuellen städtischen Beteiligungsportfolio sowie über ausgegliederte kommunale Aufgabenerfüllungen durch organisatorisch und finanzwirtschaftlich verselbständigte Bereiche. Dabei werden die verschiedenen Unternehmen und Zweckverbände mit Beteiligung der Großen Kreisstadt Freital sowie der Eigenbetrieb Abwasser vorgestellt und zugleich die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2016 sowie die finanziellen Verflechtungen - auch im Vergleich zu Vorjahren - zusammenfassend dargestellt. Der Beteiligungsbericht ist u.a. für die interessierte Öffentlichkeit eine zusammenfassende Informationsgrundlage für eine transparente Darstellung des „Konzerns Stadt Freital“.

Im Geschäftsjahr 2016 konnten die aufgeführten sechs Unternehmen mit unmittelbarer Beteiligung der Großen Kreisstadt Freital - Wohnungsgesellschaft Freital mbH (WGF); WBF - Wirtschaftsbetriebe Freital GmbH, Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft; Freitaler Projektentwicklungsgesellschaft mbH (FPE); Technologie- und Gründerzentrum Freital GmbH (TGF); TWF - Technische Werke Freital GmbH und FREITALER STROM + GAS GMBH (FSG) - wiederum einen nicht unerheblichen Beitrag für eine gute Lebensqualität in der Stadt leisten. So investierten die Unternehmen insgesamt rund 8,3 Millionen Euro.

Umfassende Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen kommunaler Wohnungsbestände wurden bei der WGF fortgesetzt und neue attraktive Wohnungen gebaut sowie Immobilien in den Bestand zugekauft und von der FPE Grundstücke zur weiteren Wohnbebauung vorbereitet und vermarktet. Mit der weiteren Vermietung im Technologie- und Gründerzentrum sowie der Vermarktung von Gewerbeflächen des Technologieparks und der Planung von dessen Erweiterung seitens der TGF, der Erweiterung des Freizeit- und Erholungszentrums „Hains“ und Investitionen in das Wärmenetz bei den TWF und dem kontinuierlichen Breitbandnetzausbau sowie Investitionen in Gas- und Stromnetze der FSG konnte der attraktive Wohn-, Gewerbe- und Technologiestandort Freital zukunftsorientiert weiterentwickelt werden. Darüber hinaus erwirtschafteten die Unternehmen Betriebsergebnisse von rund 7 Millionen Euro. Mit durchschnittlich 271 Beschäftigten im Geschäftsjahr 2016 stieg die Gesamtanzahl gegenüber 2015 um 22 Personen an. Die Gesellschaften generierten zusammen genommen rund 62,5 Millionen Euro Umsatz.

Der Bereich der hoheitlichen Abwasserentsorgung der Stadt wird als Eigenbetrieb geführt. Er arbeitet kostendeckend und ist nicht gewinnorientiert. Rund 0,6 Millionen Euro hat er 2016 in das Kanalnetz investiert. Der Eigenbetrieb bewirtschaftet keine eigenen Kläranlagen. Die Ableitung der Abwässer – 2016 rund 2,8 Millionen Kubikmeter (inklusive Durchleitung Nachbarkommunen) - erfolgt in die Abwasserbehandlungsanlagen der Stadtentwässerung Dresden GmbH. Die technische Betriebsführung wird durch die TWF übernommen.

Ebenfalls beteiligt ist die Große Kreisstadt Freital zu rund 37,7 Prozent am Trinkwasserzweckverband Weißeritzgruppe und dessen Eigengesellschaft Wasserversorgung Weißeritzgruppe GmbH. Diese hatte 2016 insgesamt 71 Beschäftigte und eine Auszubildende. Sie sorgen dafür, dass an jedem Tag zu jeder Stunde ausreichend Trinkwasser in hervorragender Qualität für alle Haushalte, öffentlichen Einrichtungen und Betriebe zur Verfügung steht. Das Unternehmen lieferte insgesamt rund 3,7 Millionen Kubikmeter Trinkwasser an Endkunden. 3,4 Millionen Euro wurden im Verbandsgebiet in Anlagen und das fast 1.000 Kilometer umfassende Netz der Versorgungsleitungen investiert. Der Umsatz lag bei etwas über 14 Millionen Euro.

Beteiligungen der Großen Kreisstadt Freital bestehen ebenfalls am Zweckverband KISA (Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen) sowie an der ENSO (ENSO Energie Sachsen Ost AG), jedoch lediglich in einem sehr geringen Umfang. Diese sind im Beteiligungsbericht aber ebenso detailliert aufgeführt. 

Berichte erfassen, Foto iStock